Sonntag, 19. November 2017

Herrenlose Herrentorte



Manche würden es kitschig nennen – Rosie nennt es nur lecker. Da hat jemand eine herrenlose Herrentorte auf Fuß mitten in einem Traum aus pastösen Schaumzucker und Marzipanrosen stehen lassen.

Wer macht so etwas? Und vor allen Dingen, wer lässt die ganzen Köstlichkeiten unbeaufsichtigt? Es gibt da sicher unverantwortliche Naschkatzen und -mäuse. Anders als Rosie, die sich höchstens ein, zwei oder drei Stücke abschneiden würde.

Auch ein vorbeistreunender Herr Reinicke hat keine Ahnung, wer diesen Traum jeder Prinzessin im Tütü hier im Garten aufgebaut hat. Er ist sowieso mehr für herzhaft als süß. Mehr als etwas Preiselbeerkompott zum Gänsebraten braucht es für ihn nicht zu geben.

Die kleine Maus kann ihr Glück nicht fassen: Ein zuckersüßes Kuchenbuffet – nur für sie. Passend zu Haarschleifchen und Organza-Kleidchen. Wobei … sie würde es auch nehmen, wenn sich die Farben beißen würden. Wenn sie reingebissen hat, bleiben am Ende doch nur Krümel.

Auch der alte Dachs erhebt keine Ansprüche. Er ist da eher neugierig, woher der Fuchs die Eichel am Bande hat. So eine Hartschalentasche hätte er auch gern. Weil man ja nie wissen kann, was man im Wald am Wegesrand findet.

Das ist eine Öko-Frühstücksbox. Und ein Geschenk. So kann der Fuchs leider nicht sagen, woher sie kommt und mag die Eichel – weil sie ja ein Geschenk gewesen ist – auch nicht einfach weitergeben.

"Aber ich habe auf dem Weg hierher Kastanien gesehen, die fest und prall im Laub leuchteten. Wenn wir zurückgehen, kann man davon sicher ein ganzes Reisegepäck basteln." Herr Reinicke ist ein höflicher Fuchs und dem Dachs gern behilflich.

"Nein, nein," grantelt der Dachs. "So wichtig ist es nicht." Dabei ärgert es ihn schon, dass er nicht weiß, wo es solche Eichelboxen gibt. Leider sind Dachse Einzelgänger ohne große Sippschaft. Da gibt es keinen, von dem er sich die Hartschalen-Tasche zu Weihnachten wünschen könnte. Er verabschiedet sich hastig, denn er wird gleich weiter die Augen aufhalten müssen, wenn er die passenden Eicheln finden will. Oder jemanden treffen, der seine Naturdose leichteren Herzens weitergibt.

"Und Dir? Kann ich dir helfen?" fragt freundlich der Fuchs den aufgeregt umhertänzelnden Nager. "Soll ich Dir beim Kuchen essen Gesellschaft leisten." Doch die Maus winkt ab. "Das ist nicht nötig, ich bin Einzelmaus und das Alleinessen gewohnt." Der Fuchs verabschiedet sich in aller Form und zieht beruhigt ab. Auch Rosie ist erleichtert. Wer weiß denn schon, wie viel Cremefüllung in so ein großes Tier passt?

Doch Rosie hat sich zu früh gefreut. Denn schneller als sie 'papp' oder gar 'satt' sagen kann, sind die Mitesser da.

Da kann die Maus noch so viel zetern, die Mädchen finden, dass ihre Kleidchen mindestens genauso gut zu den Küchlein und Torten unter den pastellfarbenen Marzipan-Überzug passen. "Man ist was man isst," verkündet der auf Keallenspitzen tänzelnde Balletdrache. Rosie hat zwar das Gefühl, dass damit eigentlich etwas anders gemeint sein müsse.Aber sie fühlt sich angesichts dieser hungrigen Übermacht etwas hilflos. Sie unternimmt noch einen letzten Versuch: "Es wäre doch schade, wenn wir uns die schönen Kleidchen bekleckern würden. Jemand müsste Teller und Kuchengabeln holen."


Ja, das sollt jemand tun. Wenn dieser jemand den anderen trauen könnte.


Idee: SchneiderHein    Fotos: W.Hein


Rosie und die kleinen Mitesser kommen von Deb Canham, einer Britin in Florida. Fuchs und Dachs sind als gefilzte 'TenderMouse' von Sophia aus Luxenburg. Der weiße Pavillion sollte eigentlich irgendwelchen Hochzeitstafeln zu einem glanzvollen Höhepunkt verhelfen. Jetzt hat Johanna, eine liebe Blogfreundin, gedacht, dass er auch gut die Feste unserer Mäuse, Bären und Hasen schmücken könnte. Unter seinem Dach werden die schönsten Rosentorten und Cupcakes von Mellisminnis dargereicht. Die gibt jetzt nicht nur im 'Il Pinguino' Eiscafé, sonder auch bei jedem gehobenen Gartenfest der kleinen Sahneschnuten.

Samstag, 11. November 2017

Gutes Rad



Da ist gutes Rad teuer. Dieser Einkaufwagen humpelt und schleift mehr schlecht als recht auf nur noch drei Rollen durch sein dienstbares Leben. So ist er als spontan wilde Wertstoffsammelstelle gleich im Gebüsch gelandet.


Seine beiden Brüder sind offensichtlich besser beieinander und rollen vollbeladen durch das Dickicht. Malte und Dita haben sich die Drahtkörbe gegriffen um einen schnellen Raubzug richtig flink in Sicherheit zu bringen.


Malte kann ihr Glück kaum fassen. Jede Menge Süßkram hat im Haus nur auf immer hungrige Füchse gewartet, die schlau genug sind, sich beim Naschen nicht am Süßwarenlager erwischen zu lassen.


Die beiden Fluchtwagen sausen über die Betonplatten. Dita muss nur aufpassen, dass die Füchsin nicht in Wurzeln oder Blattranken hängen bleibt. Bis jetzt hat noch niemand den Mundraub bemerkt. Denn offensichtlich folgt ihnen keiner. Sie könnten jetzt Tempo rausnehmen, bevor die kleine Verschieberin noch den ganzen Wagen in der nächsten Kurve umwirft.



Im Haus hatten beide Füchse eine offene Schublade voller Süßigkeiten und Schokostücken entdeckt. Die Leckerwaren warteten auf irgendwelche Sänger, die viel Proviant bekommen, weil sie noch nach Bremen wollen. Ganz so weit haben es die Füchse nicht zu ihrem Bau, aber auch sie könnten etwas mehr Wegzehrung brauchen. Da trifft es sich gut, dass zwei herrenlose Einkaufswagen gleich neben den Vorräten stehen. Das ist doch sicher Absicht. Und so haben die roten Spitzohren die beiden rollenden Transporter schnell bis zur Draht-Halskrause beladen.


Jetzt ist es passiert. Ihre wilde Flucht wird gestoppt, weil Malte in der scharfen Kurve zwar nicht den ganzen Wagen, aber doch ein Riesenbonbon verloren hat. Das wollen sie auf keinen Fall verloren geben.


Wenn sie so auffällige Spuren hinterlassen würden, könnten sie ja gleich eine Spur von Brotkrumen streuen, die den Weg markieren. Außerdem hat das Schokostück den Unfall fast unbeschadet überstanden. So eine kleine Delle verschwindet beim Schlickern.



"Beeil dich!" Dita drängt zum Aufbruch. Sie können hier keine Wurzeln schlagen. Und wenn sie sich beeilen und immer noch keiner ihre Einkaufstour bemerkt hat … dann könnten sie noch eine zweite Runde starten, so lange es noch hell ist.

Sie sausen weiter zum Fuchsbau. Für das nächste Jahr sollten sie die Einkaufswagen nicht aus den Augen verlieren. Wobei sie ja gehört haben, dass der Einzelhandel auch für Süßwaren inzwischen einen Bringdienst anbietet. Die Bestellung geht natürlich ohne Leine. Denn wenn sie erst eine Schnur spannen müssten, wüsste ja jeder, wo die geheimen Vorräte liegen. Und dann könnten sie ja gleich doch noch diese Brotkrumenspur legen.



Idee: SchneiderHein    Fotos: W.Hein

Die beiden Füchse Dita und Malte von Teddyana haben sich schon vorher als große Leckermäuler gezeigt. Und das große Einsacken im Herbst ist hier immer wieder ein Thema gewesen. Da ist es sehr praktisch, dass die in China bestellten Einkaufswagen eine perfekte Fuchsgröße haben. Auch wenn die beiden den dritten Wagen leider verloren geben mussten, da er nur als hinkender Dreiroller angekommen ist. Die süße Füllung kommt zwar offensichtlich von Lidl, ist aber selbst gekauft und wird in keinster Weise von dem Discounter oder einem anderen Gewerbetreibenden gesponsert. Es ist eher ein Zeichen dafür, dass hungrige Martinssänger bei uns nicht mit Markenwaren sondern nur mit ihren fast-ähnlichen Imitaten abgefüttert werden.




Freitag, 10. November 2017

Erdlinge



Da muss der Wolf mal etwas klären. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht hier im Blog für etwas Ordnung zu sorgen. Immer wenn es jetzt so eine Geschichte gibt, die eigentlich hier nicht hergehört, in der falschen Jahreszeit spielt oder sogar eine alternative Zeitlinie nutzt, dann wird er es künftig kommentieren, wie in diesem Fall:

"Errrdlinge" schnarrt der Kettenrobot, als er eine Maus aufgreift und sie laut schimpfend in die Höhe hebt: "Lass mich los du alte Blechdose. Du verknitterst mir ja das Fell!" Doch der Roboter Harold hält den Protestler mit eiserner Faust fest.

"Oh, oh," Der Armstrong mit starken Armen und schwachem Geist blickt mit entsetztem Kamera-Auge auf den aufgegriffenen Eindringling. Diese flinken, warmen Lebensgeister machen einem Roboter richtig Angst. Verflucht sei der Tag, da seine Schöpfer ihm Emotionen mitgegeben haben.

"Wass soll ich mit dem Errrdling machen?" Harold schwenkt unschlüssig die Maus in der Maschinenhand. Die Metallwesen nennen sich selber 'Botz' und wenn sie jemanden beeindrucken wollen gar "Ro-botz". Aber vor diesen Erdlingen haben sie Angst. Die unterhöhlen für ihre Behausungen den Boden unter den schweren Tritten der Botz. Und wenn der schwere Eisenmann auf so eine Höhle oder Gang tritt, kommt er schnell aus dem Tritt, wenn der Boden unvermittelt unter ihm nachgibt. Und so ein gestürzter Robot kommt nur wieder schwer auf die Beine. Deshalb mögen sie keine Errrdlinge.

"Tu ihn schnell weg" haspelt der ängstliche Armstrong, "Und pass auf, falls es hier noch mehr von diesen Wühlgeistern gibt." Hastig zählt er mit den Fingern all die Begegnungen ab, die er bisher mit diesen pelzigen Unholden hatte.

Da können zwei nur mit den Köpfen um die eigene Achse rotieren. Denn verdrehen können sie ihre Infrarotaugen nicht. Nur die Blende zieht sich grimmig zusammen, als sie von diesem verrückten Plan hören. 'Laufen lassen?' und wenn er gleich zu graben anfängt? Sie stehen ja nicht immer auf so einem sicheren stählernen Boden. 'Bring mich zu eurem Führer, Erdling.' Das soll Harold sagen! Damit man gleich sehen kann mit wem und vor allen Dingen mit wie vielen man es tun hat.

Doch zu spät. Bis die korrigierte Befehlskette beim Mausefänger ankommt und er sie verarbeiten kann, hat er den ungehaltenen Nager schon wieder freigelassen.

"Das wurde aber auch Zeit!" ruft die entrüstete Maus und springt schnell von dannen. Sie hat keine Angst vor diesen tumben Metallklötzen, doch weiter quetschen lassen will sie sich auch nicht.

"Oh, jetzt ist sie gleich verschwunden." Der Armstrong schaut sich hektisch um, ob nicht schon der Boden zu schwanken beginnt. Die beiden Intelligenzbestien können noch so fluchen. Sie hätten diesen gefährlichen Nager doch niemals laufen lassen. Vielleicht haben sie ja recht, doch der bronzefarbene Roboter kann im Moment keinen klaren Gedanken fassen. In seinem Positronengehirn schwirren die Daten so sehr versucht er die kommenden Gefahren schon jetzt abzuschätzen.

"Kein Prrroblem," beruhigt sie Harold. "Die grreife ich mirr wieder." Wenn sich so ein Bodenunterwanderer sich wieder blicken lässt, wird sie der Roboter nicht noch mal entkommen lassen.

"Sie sollen nurrr kommen," der Raupenroboter ballt die Fäuste. Er vergisst dabei, dass die flinken Nager ihn dreimal umkreisen können, bevor er auf seinen trägen Ketten eine zu fassen bekommt. Der letzte Fang war pures Glück, da hat die Maus einfach nicht aufgepasst. Sie konnte ja auch nicht glauben, dass diese Botze sich für sie interessieren.

Die Botz mögen keine Mäuse, die sie aus naheligenden Gründe Erdlinge nennen. Das kann Wolfgang so schon mal aufnehmen und skizieren. Da werden sie zu Bö-Botz zu bösen Robotern. Dabei sind sie ständig missgestimmt, denn die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen und das künstliche Leben hat den Botz bisweilen böse mitgespielt. Aber davon muss der Wolf später berichten. Denn gerade gibt es ein weiteres Treffen Maus Maschine.

Plötzlich steht Jack zwei unheimlichen Gestalten gegenüber. Der eine ist ein Kasten auf Beinen mit schnarrender Stimme. Diese verlangt gerade von dem roten Riesen, "dass er diesen Erdling vor ihnen wegmachen soll."

Klotzkopf ist das Hirn der Botz, denn außer Denken kann er ja nichts. Aber dafür hat er in seinem Kopf mehr Rechenleistung als für die Mondlandung benötigt wurde. Das beeindruckt die kleine Maus wenig. Jedes Telefon hat heute mehr Grips als die gesammte Weltraumforschung in den 60ern.

Und was soll der lange Lulatsch jetzt machen? Seine Schöpfer haben ihm Dampframmen statt Greifhände gegeben. Die Wumme auf seiner Schulter hat er längst umbauen lassen zu einem Laubpuster, damit er wenigstens einfache Gartenarbeiten übernehmen kann. Denn es gibt ziemlich wenige Jobs für ehemalige Kampfroboter mit Dieselantrieb.

"Dann puste ihn weg," knarzt Klotzkopf. Er kann diesen naseweisen Rotzlöffel schon jetzt nicht leiden. Jedes Telefon ist klüger, pah! Einen großs Schritt für die Menscheit macht man nicht mit einem Telefon. Es ist diese typische naseweise Missachtung, die ihnen als Roboter etwas ausserhalb ihrer Zeit überall noch entgegenschlägt. Sie waren mal militärische Geheimnisse und streng geheim. Inzwischen sind sie nur noch Dreckschleudern, die um jeden Job betteln müssen.

Doch bevor der lange Rote seinen Laubpuster anwerfen kann, sucht Jack lieber das Weite. Klotzkpf kann nur hilflos mit den Füßen trappeln. So viel Hirn und keine Hände zum greifen. Da kann die kleine Maus nur lachen und ist dann mal weg.

"Da kann man nichts machen," brummt der rote Riese. "Das liegt nur daran, dass du so träge bist," grummelt der kleine Kasten. "Im Laufe der Jahre werden die rostigen Glieder nicht schneller," verteidigt sich der so Gescholtene. "Und schließlich habe ich auch keinen Turbodieselmotor. Mein Stinker ist noch gute Nachkriegsware."  

Endlich außer Sichtweite nimmt sich Jack Zeit zu Verschnaufen. Diese Bö-Botz werden sicher noch Ärger machen. Denn sie mögen offensichtlich keine Mäuse.

Da hat Jack leider recht. Denn der Wolf kennt da noch ganz andere Geschichten.
Andere Geschichten um den Hunger nach Öl, die er ein anderes Mal aufzeichnen wird.


Fotos: W.Hein


Die Roboter von Ashley Wood sind eigentlich die finsteren Gestalten in einem großen Abenteuer in der fernen Zukunft. Doch bis dahin machen sie schon mal hier Haus und Garten unsicher.



Dienstag, 7. November 2017

Falsch im Falschen





 Die kleine Rotkappe hat im Grün einen schweren, schwarzen, gusseisernen Herd entdeckt. Nun schaut sie sich verwundert um, wer denn hier eine Hexenküche eingerichtet hat.


 Unvermittelt raschelt es im Dickicht und die Blätter schieben sich beiseite. Das graue Haupt eines Wolfes kann sich ein Lächeln kaum verkneifen, als er die Maus auf der Kochplatte entdeckt.


 "Wie schön, dass du gekommen bist," brummelt glücklich das große Tier. Der Maus wird schon ein wenig mulmig zumute, als der Wolf gleich die schwere Ofentür aufzieht. Nun gut, es ist keine Hexe und sie heißt auch nicht Gretel. Auch sieht das Ganze hier mehr nach Wald- und Wiesenkochen aus, denn nach einem Knusperhäuschen. Aber es ist immer noch ein mächtiger Wolf, der so gar nicht wie ihre Großmutter aussieht. Was ist, wenn sie jetzt im falschen Märchen gelandet ist?


 "Wenn ich dich erwartet hätte, hätte ich Kuchen da," summt der zottelige Küchenchef. Na hoffentlich wird sie jetzt nicht in den Ofen gestopft … als Sättigungsbeilage zum Hauptgericht, bevor es Nachtisch gibt.


Doch schon steht eine dampfende Platte mit Braten und Gemüse neben der roten Kappe. "Ich hoffe, du magst herzhaft." lädt sie der Wolf ein. Er isst ungern allein und umgarnt den unverhofften Küchengast. "Ich suche noch schnell einen Teller und das große Tranchiermesser." Dabei läuft ihm schon das Wasser im Maul zusammen, dass er genüsslich leffzend hochzieht.


 "Ich …ich hab leider überhaupt keine Zeit," stammelt die Maus. Sie verschwindet lieber, bevor es doch noch eine dieser altbekannten Geschichten wird.


 Traurig winkt ihr der Wolf hinterher. "Na dann hoffentlich bis zum nächsten Mal." Das wird wieder eines dieser einsamen Nachtmahle. Wenn es so weitergeht, kann er sich doch eine Gartenglotze zulegen und sein Essen künftig beim flackernden, blauen Fernsehlicht einnehmen. Das fröhliche Lärmen aus der Bilderkiste übertönt dabei das fehlende Lachen der Gäste.


"Bestimmt hatte die Maus ihren Veggie-Day." Das nächste Mal schiebt er keinen Braten in die Röhre sondern doch lieber einen Kuchen. Vielleicht klappt's dann auch mit der flinken Nachbarin…


Fotos: W.Hein


Das kleine Rotkäppchen ist eine Deb Canham Maus. In den gusseiserenen Herd hat sich Silke spontan verliebt. Der lecker angerichtete Braten sollte eigentlich beim nächsten Truthahnessen auf der Mausetafel aufgetischt werden. Und ich habe mir ein Alter Ego im Garten zugelegt. Einem französich-russischen Wolf von Teddyana der seit der Geburt schon 'Wolfgang' heißt, dem konnte ich nicht widerstehen. Wir haben ja auch genügend Gemeinsamkeiten mit einer untersetzten Statur, der grauen Struwelmähne am Haupt und einem riesigen Zinken im Gesicht.